Auslöschung" ist Thomas Bernhards letzter gro er Roman. Es ist die Niederschrift des Erzählers Franz-Josef Murau, der über den Ort seiner Herkunft schreibt, um ihn auszulöschen.
Dieser Herkunftskomplex nimmt seinen Anfang in Schlo Wolfsegg. Das ist der Ort, wo Murau aufgewachsen ist, und den er endgültig verlassen und vergessen will. Er beginnt zu schreiben, um einen radikalen Kahlschlag zu vollenden.
Der Akt des Schreibens wie auch der des Lesens wird zu einer "Expedition ins Unerforschte und ewig Unerforschliche unserer eigenen Natur"(FAZ).